Violent Headache split album

Violent Headache SPLIT - Review (Lords Of Metal (Netherlands) May 2009) / english

Ah a split album! This time one between Violent Headache and Necromorph. This disc lasts for about fourty minutes, consisting out of 31 tracks. The first fifteen are for Violent Headache. These gents have been around for quite a while already, considering their first demo called ‘Sad But True’ (hm?) is from 1988. These dudes have not exactly been doing nothing since then, they do not even know themselves anymore how much they have released, but at least more than 35 different releases, where the split records are the most interesting. Why that is, is mostly because of the material by the other bands with which Violent Headache shares the space on the record (for instance Agathocles, Cripple Bastards, Carcass Grinder, My Mind’s Mine, now known as Blood I Bleed and Unholy Grave), not exactly because of the work by the band itself. It is nothing more than plain, oldschool grindcore, with some crust influences every now and then. The relatively short tracks sound agressive, I understand what they are trying to reach but it is not really happening. It is not that I miss the inspiration but the music just does not convince me. By the way, the track ‘Burn’ is quite a different track in comparison to the others, to say the least. The gents start rocking and even use a fair amount of melody. www.myspace.com/violentheadache
Off to the Necromorph part. When I read the information about this band, I am expected to hear a harsh form of agressive Scandinavian grindcore, with influences from crust and death metal. Then silly me expects a Rotten Sound in a crust jacket but no. The part of Necromorph is not that grindcore to be honest. This band from Berlin used to be a black metal band in the past, but presents a form of primitive death metal, something that the name revealed already, combined with grind and crust influences. Well, still a huge progress is it not? I can already hear Boss Horst say “I think it is all a bunch of crap” but that is ok. To start off right away, this band is not capable of impressing me either. It is a decent record, it is not bad at all but just really mediocre. Which of the two bands delivers the best part? The Violent Headache is the best side, but not spectacular either. If you feel like it, you should check out the Violent Headache side, for all I know you might dig it a lot. The Necromorph tracks, hmm, cannot say that they are a recommendation. www.myspace.com/necromorph
Sir Blastalot speaks: 60/100

lordsofmetal.nl



 

Violent Headache SPLIT - Review (Legacy Nr. 60, April 2009) / german

Auf ihrem ersten Teil dieser Split spielen sich VIOLENT HEADACHE nach dem langsamen Gitarren-Drum-Intro ,Redimoni’ schnell in Rage und der Hardcore Punk bricht sich die Bahn. Heisere Kreischer dominieren, nur selten wechseln sie mit dunklerem, growligerem Gesang. ,Helado De Fresa’ holt den Crust-Knüpel aus dem Sack – und diese Art des Gitarrenspiels schimmert an einigen Ecken und Enden wieder durch. Die Spanier sind bereits seit 1988 aktiv und haben über all die Jahre bereits Splits mit Agathocles, Cripple Bastards und Unholy Grave vorzuweisen. Wenn sie einen guten Tag haben, dürfte ihr Auftritt beim Packebusch Festival im Juli eine gepfefferte Ladung Spaß verbreiten.
Daran, dass das NECROMOPRH gelingen wird, besteht kaum Zweifel, haben sie doch binnen der vergangenen zwei Jahre auf Bühnen in und um Berlin zunehmend Eindruck hinterlassen. Die letzte Veröffentlichung liegt fünf Jahre zurück, und nach personellen Veränderungen könnte die Split mit VIOLENT HEADACHE ein neuer Startschuss sein. Auch auf CD gelingt es den Berlinern, den Abwechslungsreichtum ihrer Musik zu transportieren. Die Grind-Klopper sind nachweislich in der Überzahl, werden aber mit Death Metal - Versatzstücken und angecrusteten Gitarren gestaltet. Der Gesang kommt häufig heiser krächzend, was sich mit vollen Growls aufs Angenehmste ergänzt. Aber was zur Hölle soll die Demonstration am Schluss - ein Drum’n’Bass-Stück? Dem NECROMOPRH-Teil hat Poserslaughter-Pluto beim Mastern einen ausdifferenzierten, aber im Underground verwurzelten Anstrich verliehen.

Autor: GB, Legacy Nr. 60

www.legacy.de


 

 

Violent Headache SPLIT - Review (Metal Glory, April 2009) / german

„One Shot – One Kill“ heißt die neue Split-CD aus dem Hause FDA Rekotz. Die beteiligten Bands sind einmal die spanischen Grind-Veteranen VIOLENT HEADACHE und die deutschen Grinder NECROMORPH.
Den Anfang machen die seit Ende der 80er lärmenden Spanier VIOLENT HEADACHE. Ihre Diskographie ist lang und beinhaltet so einige Demos und Split-Veröffentlichungen. Nun kommt eine neue dazu, bei der sie uns 15 neue Tracks bieten. Musikalisch gibt es ordentlichen Old School Grind zu hören. Die Spanier klingen heute noch so wie Napalm Death zu Zeiten ihrer ersten Demos und Alben. Harscher und unkompromissloser Grind mit einer ordentlichen Prise Crust. Die sehr punkig klingende Produktion passt sehr gut zu Musik. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Band mit guten 15 Songs! NECROMORPH hingegen spielen eine recht Death-lastige Version des Grindcores. Diese deutsche Truppe kann man getrost eher in die skandinavische Grind-Richtung stecken, als in die UK-Richtung. Vor allem die Drums erinnern leicht an Schwedentodbands. Die Songs der Jungs sind ein bisschen technischer und auch ausgefeilter als die von VH. Die Vocals von NECROMORPH sind abwechslungsreicher, da neben den Growls auch noch die Grindtypischen Screams auftauchen. Auch die Songs dieser Kapelle klingen alle sehr gut, allerdings ist halt wie so oft nichts Neues. Fans des Genres können gerne mal reinhören, ob ihnen das hier gefällt. Ich für meinen Teil sehe hier zwei solide Bands aus, die zwei ordentliche Teile für eine Split abgeliefert haben! Kein Pflichtkauf, aber vielleicht eine nette Erweiterung für die Grind- / Crust- Sammlung…

www.metalglory.de



 

Violent Headache SPLIT - Review (Possessed, April 2009) / german

Mein lieber Herr Gesangsverein, schon länger her, dass ich eine Split mit über 30 Songs gehört habe, aber ist immer wieder schön, obwohl tagtäglich nicht unbedingt sein muss. Was solls, natürlich steht bei der Menge der Songs der Doom im Vordergrund. Kleiner Scherz, natürlich Grindcore. Logisch, was sonst. FDA Rekotz steht ja für Grind- und Crustcore. Dieses Mal hat man sich Vioelent Headache aus Spanien und Necromorph aus Berlin geschnappt, um eine internationale Verbindung herzustellen.
Violent Headache aus Spanien machen den Anfang, sind auch schon bereits seit 1988 im Geschäft und dürfte jeden Grindcoreliebhaber und Splitfan natürlich ein Begriff sein. 15 neue Songs werden uns hier geboten, die einen aber nicht wirklich umhauen. Eine recht gelungene Mischung, die natürlich manchmal nach Napalm Death klingt und ansonsten eine Old School Mischung aus Grind und Crust liefert. Nicht besonders originell, aber durchaus hörbar und die punkigen Anteile geben einen den Rest. Für kurzfristigen Spaß durchaus zu gebrauchen.
Die Berliner von Necromorph gefallen mir da schon wesentlich besser. Obwohl die Burschen vom Grunde her auch im Grindcore bzw. Crustcore zu Hause ist, bietet man den geneigten Zuhörer viele Death Metal Elemente. Genau diese Mischung macht es aus. Ich kannte bis dato nur die Split mit Anencephalus aus dem Jahre 2002. Dort haben sie mir auch schon gut gefallen. Tempomäßig geht man auch mal vom Gas runter, ohne natürlich zu untertreiben. Kuscheln gehen können andere, dafür ist Necromorph nicht zu haben. Die Songs sind recht kurz gehalten, bringen es aber auf dem Punkt und bieten eine leckere Mischung. Mein Freund Pluto hat das Ding auch noch abgemischt, Na, dann muss ja gut sein, hehe.
Fazit: Eine nette Split, überwiegend für Grinder und Cruster.

www.possessed.de


 

 

Violent Headache SPLIT - Review (Ring Of Metal, April 2009) / german

Völlig unvorbelastet, da mir beide Bands zumindest veröffentlichungstechnisch bis dato unbekannt waren, bin ich an die neueste Veröffentlichung aus dem Hause FDA Rekotz herangegangen, doch selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte das Duo bestehend aus den Spaniern von Violent Headache und den deutschen Necromorph eventuelle Bedenken schnell zerstreut. Mit diesen zwei Kapellen ist definitiv eine gute Kombination gelungen, die soundtechnisch und musikalisch einiges an Grindbedarf abdecken sollte.
Los geht’s mit Violent Headache, die auf ihren 15 knackigen(und ein Cover umfassenden) Songs definitiv keine Gefangenen machen. Grindcore der alten Schule mit einer guten Portion Crust, der einem den Vergleich zu alten Napalm Death und Konsorten förmlich aufdrängt, wird hier dargeboten. Die Jungs tun das, was eine traditionelle Grindband eben tun muss. Nicht das Rad neu erfinden, sondern authentisch musizieren und das exakt nach zumindest drei meiner Hauptkriterien: Simpel, roh und effektiv.
Wesentlich abwechslungsreicher, aber nicht weniger kompromisslos, gehen Necromorph auf dem zweiten Teil der Scheibe zu Werke. Eine sehr ansprechende Mischung aus Grindcore, Death Metal und Crust, aber gelegentlich auch grindperiphereren Stilrichtungen, ergibt ein harmonierendes Brett, das dem geneigten Hörer achtkantig um die Ohren fliegt. Gelegentlich wird’s auch mal eine Spur langsamer, was den nächsten Angriff nur noch heftiger wirken lässt. Ein Disrupt und ein sehr cooles Nasum Cover runden die ganze Sache ab.
Insgesamt eine sehr sympathische und kurzweilige Platte, die 40 Minuten Minuten lang hält was ich hier verspreche.
8/10 Punkten

www.ring-of-metal.com


 

 

Violent Headache SPLIT - Review (Musik Reviews, April 2009) / german

F.D.A. Rekotz steht für Underground, Grindcore und Crust. Wer darauf nicht kann, sollte ohne Zeit zu verschwenden zum nächsten Review übergehen. Nach der wirklich großartigen ANDROPHAGOUS / TOXIC REVOLUTION Split-CD, die ich jedem Menschen, der auf extreme Musik steht, wärmstens ans Herz legen möchte, hier die nächste im wahrsten Sinne des Wortes gespaltene Veröffentlichung.
Die ersten 15 Songs wurden von den Spaniern VIOLENT HEADACHE eingeprügelt und sind nichts anderes als derber Old-School Grindcore. VIOLENT HEADACHE bearbeiten zwar zum Teil seit 1988 ihre Instrumente, haben aber gerade die halbe Mannschaft ausgewechselt, was hoffentlich das teilweise leider etwas holperige Zusammenspiel und Timing zu erklären vermag. Gut gefallen mir die vier Barcelonesen immer dann, wenn sie über die stumpfen kurzen Attacken hinausgehen und etwas Crust oder MOTÖRHEAD einfließen lassen, wie z.B. bei „Burn“, das plötzlich mächtig rockt und sowas wie eine Melodie und Wiedererkennungswert hat. Vom Stimmumfang her ist das spanische Gebrüll von Neuzugang Fres noch etwas schwachbrüstig, aber sicher ausbaufähig.
Wie so häufig im Leben gibt es Gewinner und Verlierer und zu ersteren zählen in diesem Fall ganz klar die Berliner NECROMORPH, die den Spaniern eigentlich in allen Belangen klar überlegen sind. Von ihren Jahre zurückliegenden Black Metal Wurzeln hat sich die Band verabschiedet und sich dem skandinavisch geprägtem Grind zugewandt, aber auch viele Versatzstücke von Death und Crust in ihren Sound integriert, was die zweite Hälfte des Silberlings zu einer abwechslungsreichen und spannenden Angelegenheit macht. NECROMORPH sind so schlau, nicht nur Vollgas zu geben, sondern treten ein ums andere Mal auf die Bremse und wildern dann geschickt in Midtempo-Death-Gefilden. Der textlose Gesang reicht von Growls bis Blackmetal-artigem Gekreische, die Songtitel geben aber einen groben Überblick, was die Jungs in ihrem Leben so bewegt. 34°23´N.132°27´E. sind übrigens die Koordinaten von Hiroshima.
FAZIT: International besetzte Split-Grind-CD, die genau das bietet, aber leider nicht mehr. Klare Gewinner über die relativ uninspirierte Alte Schule der Spanier VIOLENT HEADACHE sind die Berliner NECROMORPH, die in den Neunzigern in Skandinavien zur Schule gegangen sind und ein wesentlich abwechslungsreicheres Brett auf hohem Undergroundniveau abliefern. NECROMORPH sollte man auf jedem Fall im Auge behalten.
8/15 Punkte

www.musikreviews.de


 

 

Violent Headache SPLIT - Review (METAL 1 , April 2009) / german

Um Langeweile zu vermeiden, sollte man wie überall auch beim Rezensieren immer für Abwechslung sorgen. Und wenn man sich zuvor mit tonnenschweren Doom Death- oder subtil aufs Gemüt einwirkenden Black Metal-Alben beschäftigt hat, ja, dann muss mal etwas Entspannung her. Also Lautstärke hoch, Kopfhörer runter, zurücklehnen und rein mit der neuen VIOLENT HEADACHE / NECROMORPH-Split. Kennt ihr nicht? Macht nichts, ich auch nicht, aber wo Grindcore draufsteht, ist auch Grindcore drin.
Wie erwartet ist auf F.D.A. Rekotz Verlass. Weder die Spanier von VIOLENT HEADACHE noch die Deutschen von NECROMORPH werden jemals einen Preis für irgendetwas gewinnen, diese Split sticht qualitativ nicht hervor und dennoch macht die mit 40 Minuten erfreulich lang ausgefallene Split eine Menge Spaß.Dafür sind zu einem eher kleinen Teil die Prügelgenossen aus dem Land des Stierkampfes verantwortlich, zu einem umso größeren die Jungs aus der Hauptstadt. Erstere bieten Grindcore der klassischsten Sorte und haben dementsprechend bis auf die ein-zwei obligatorischen punklastigeren Einsprengsel keine einzige Passage in ihren 15 Stücken, die auch nur ansatzweise bemerkenswert wäre. Das ist zwar absolut okay, aber mehr Standard geht nun wirklich nicht mehr.Da ziehen NECROMORPH deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, die sich während den eigenen 17 Songs durchweg redlich um Abwechslung sowohl instrumentaler als auch gesanglicher Art bemühen. So schlägt sich sowohl in der Musik als auch in den Vocals ein gewisser Death Metal-Touch nieder, der den Sound variabel wirken lässt. So gibt es sowohl die klassischen hohen Screams als auch tiefe Growls zu hören, die Rhythmik besteht zumindest nicht ausschließlich aus Geschrubbe (im Gegenteil gibt es ab und zu auch das ein oder andere galoppierende Thrash-Riff zu hören), was den Songs zusammen mit dem ebenfalls nicht eintönigen Schlagzeug zumindest einen Hauch von Struktur verleiht. So gelingt es, die meisten der Nummern als straighte, groovige Dreschmaschinen zu präsentieren, denen sogar eine gewisse Dynamik innewohnt. NECROMORPH gehen also einen Schritt über klassischen Grindcore hinaus, was den Songs überaus gut tut und sie vergleichsweise interessant und einprägsam erscheinen lässt, obwohl es auch in diesem Bereich an sich natürlich nichts mehr zu holen gibt. Aber macht ja nichts. Wie anfangs gesagt, NECROMORPH haben die Nase qualitativ eindeutig vorne, etwas Besonderes bieten beide nicht, die Platte rumpelt wunderbar durch, wie sich das gehört. Die Deutschen kann man im Auge behalten, die Spanier getrost vergessen, mit der 2009er Split macht man als Grindcore-Fan aber jedenfalls nichts falsch.

www.metal1.info



 

Violent Headache SPLIT - Review (Fatal Underground Magazine , April 2009) / german

Zu meiner Schade muss ich doch eingestehe ,das mir die Spanier von VIOLENT HEADACHE bis zu dieser Veröffentlichung noch absolut unbekannt waren .Obwohl die ja nun bereits seid wohl 1988 mit diversem Zeugs am Start waren, hat sich irgendwie noch nichts zu mir verirrt .Und das ist eigentlich kaum zu verstehen ,denn mit den hier angebotenen 15 Tracks kommen die wirklich schon verdammt krass rüber ,und sorgen bei mir für echtes Wohlgefallen .Durchweg lassens die hier echt krachen ,wobei man sich in erster Linie so auf der alten Grindcore Schiene bewegt .Allerdings wird dieser nicht im seiner reinen Form dargeboten ,sondern durch diverse Crustcore Elemente verstärkt .Selbst so ein paar gewisse Punkanleihen lässt man hierbei nicht außen vor .Das Ganze verbiet sich zu ner wahrlich kraftvollen Mischung , die teilweise auch noch so richtig geil räudig klingt .Hier wird echt jede Menge an Power freigesetzt , welche jede Freak mitreißen wird .Da muss man schon teilweise aufpassen ,das es einem nicht die Beine weg haut ! Schon alleine diese Stücke sind ein Kauf wert .Was dann aber kommt , verdient in meinen Augen absolut das Prädikat „ besonders wertvoll „. 17 mal gibt’s hier eins voll aufs Fressbrett , wobei eine Grindattacke der nächsten folgt .Von NECROMORPH war man ja bisher schon so einiges deftiges gewöhnt ,aber was die uns hier nun vorlegen ,stellt auf jeden Fall eine nochmalige Steigerung dar .War man in früheren Zeiten doch noch mehr bemüht ,nicht in völlige Prügelinferno zu gehen ,so scheint man sich heutzutage doch dazu entschlossen zu haben ,euch da draußen das letzte bisschen Leben aus dm Leib zu prügeln .Was hier abgeht ist ein wahres Massaker ,welches zwar immer noch ne ganze Menge an diversem Todesbleimetalanteilen in sich hat ,aber seine Hauptausrichtung auf den Grindcore gelegt hat .Zwar findet man auch so nen paar leichte Sprenkler an diversem Crusteinschlag vor ( besonders beim Gesang ) ,aber ich denke mal ,dieser dient eher „bloß“ dazu ,um den Songs noch so ne zusätzliche Portion an Abwechslung zu verleihen .Wie man es von den NECROMORPH’en kennt ,haben die natürlich auch hier ihre Gitarren auf ihre ureigne Note gestimmt .Scheint so ein typisches Ding der Leute zu sein ,welches sie in gewisser Weise auch unverkennbar macht .Obwohl man sich hier fast durchweg fett vom Leder zieht ,gibt’s doch ab und an auch mal ein paar eher ruhigere Zwischenspiele ,welche aber trotzdem keineswegs als lahm oder verspielt anzusehen sind .Selbst so ein paar leichte Sampleeinspielungen wirken hierbei nie überzogen oder unpassend .Diverse Vertreter dieser musikalischen Sparte ziehe die ja ultra in die Länge ,bevor man dann endlich zur Sache kommt .NECROMORPH machen das kurz du bündig und schreddern dann gleich wieder vol los .Langweile kommt hierbei niemals auf ,denn irgendwie haben die echt nen gutes Händchen beim songwriting gehabt .Bei letzten Song weicht man dann aber mal vom üblichen Geschehen etwas ab ,und zeigt sich mal von seiner elektronisch angehauchten Grindcoreseite .Kommt echt cool und für nen Rausschmeißer absolut top ! 

Da neben ner recht fetten Produktion ,fast durchweg hammerharten Tracks, das gute Teil immerhin auch ne Spielzeit von ca .40 min .vorlegen kann ,gehört der Silberling unbedingt in eure Sammlung !Hier gibt es absolut nix zu meckern .

( LEO )
www.fatal-underground.de



 

Violent Headache SPLIT - Review (DreMuFueStiAs.de , April 2009) / german

Auf dem Berliner Label F.D.A. Rekotz erscheinen traditionell mehr oder minder regelmäßig Grind - und Crustplatten der Extraklasse. Eine davon ist die vor einigen Wochen erschienene Split-CD der Berliner NECROMORPH zusammen mit VIOLENT HEADACHE aus Barcelona.
NECROMORPH rumpeln dabei seit 1995 und VIOLENT HEADACHE bereits seit 1988 durch die Musiklandschaft, und bei beiden geht es vermutlich wegen dieser Erfahrung musikalisch äußerst gekonnt zu. Die Spanier haben außerdem schon Split Eps mit Bands wie Cripple Bastards, Carcass Grinder, Agathocles und anderen aufgenommen.

Die ersten 15 Songs der CD von VIOLENT HEADACHE sind brutaler und kompromissloser Grindcore, welcher sich aus dem früher gespieltem Noisegrind der Barceloner entwickelt hat. Textlich geht es um soziale Probleme und Antispeziesmus, zumindest soweit mein Spanisch reicht. Übersetzungen der Texte sucht man leider vergebens. Dafür gibt es mit “Hospital Song” ein Cover von PLAGUE.

Die anderen 16 Songs des 40minütigen Werkes knüppeln NECROMORPH mit einem von

schwedischen Bands wie etwa Skitsystem und ähnlichen inspiriertem Crustcore. Dabei gibt es “A life is a life” von DISRUPT und “Time to act” von NASUM als Coverversionen und auch eigene Songs zeigen sich ähnlich kritisch im Umgang mit der Gesellschaft um uns herum. Mit dem Namen “08/06/1945 - 8:16:02 AM - 34°23´ N.132°27´E. (They´ve made the rain black)” findet sich beispielsweise ein Song über den Atombombenabwurf über Hiroshima. Leider ist hier nicht jeder Text im Booklet abgedruckt, schade.

Während VIOLENT HEADACHE keine Experimente machen und sich ihrem Geknüppel starr in allerfeinster Grindcoremanier nachgehen, gönnen sich NECROMORPH auch mal die eine oder andere Pause, in denen das Tempo etwas gedrosselt wird, was dem Groove zu Gute kommt. Außerdem dürfen es auch mal andere Musikrichtungen sein, wie der letzte Songs “Neurological Bastard” beweist, welcher sich eher in die Elektrogrind - Ecke schieben lässt.

www.DreMuFueStiAs.de



 

Violent Headache SPLIT - Review (Twilight Magazine, April 2009) / german

Mit dieser Split werfen FDA den Grindfans den nächsten Leckerbissen in den Napf. Den Beginn machen die Spanier von VIOLENT HEADACHE, die nach einem im Tempo noch gemäßigten tempo(besser: Bereich) ab dem 2. Track Grind alter Schule mit einem ordentlichen Punkeinschlag zocken. Neu ist das erwartungsgemäß nicht, aber die Tracks klingen frisch und strotzen vor rauer Energie. Der angesprochene Punkeinfluss verhindert, dass die Platte einfach uninspiriert vorbeischeppert. Nach 15 Tracks der Spanier übernehmen dann NECROMORPH das Ruder – sie halten aber Kurs. Die Produktion ist etwas metallischer und insgesamt sind die Deutschen crustiger. Auch sie können auf ihre Art verhindern, dass die Platte einfach nur vorbeirauscht. Tracks wie ´They´ve Made The Rain Black´ oder ´Enforced Life´ bieten ungewöhnliche, aber sehr gelungene Gitarrenarbeit und stellen mit ihren drei Minuten die Geduld des geneigten Grindfans auf die Probe. Dem gegenüber stehen straighte Nummern wie ´Hear´, die den Pit sicher in Wallung bringen.
Wertung:12/15 Punkte

www.twilight-magazin.de



 
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