Grinding black zero

Grinding Black Zero - Review (Metal Curse, Feb 2011) / english

I must admit that the only reason I initially checked out Necromorph was because I had hoped Grinding Black Zero was a concept album about the kick-ass Dead Space video games. It’s not, and the band’s name actually predates the games’ use of the word by over a decade. But that got me to listen to Necromorph and I’m glad I did! These German sonic scholars borrow the seminal Sunlight studios guitar sound, and perhaps a few other ideas from early Entombed as well, and filter their Death Metal onslaught through Extreme Noise Terror and some Napalm Death, for a heavy Crust influence. It’s my understanding that the Necro-men started out as a Black Metal band back in 1995, and I can detect more than a little Impaled Nazarene here and there, but it may be the Crust connection the groups share. As one might surmise, the intensity throughout this album is typically off the chart, with the songs wisely kept short. Occasionally everything else is sacrificed to that intensity for a moment, but it’s rare. I’m surprised that Fritz handles all the vocals himself, as they are sometimes double-tracked, with him providing both parts of the traditional Crust hi/low dueling-vocal attack in impressive fashion. The lengthy sample from the 1976 film Network in the otherwise-instrumental, flawless final track, “Black Zero,” really made me want to give this a 10, but all of this short (28:24) album isn’t quite as perfect. Awesome way to end it, though.

Rating: 9.25
- Ray

metalcurse.com





 

Grinding Black Zero - Review (Powermetal.de, Feb 2011) / german

Skandinavisch orientierter, deutscher Underground-Death/Grind.

Nach über 15 Jahren Bandexistenz ist "Grinding Black Zero" erst das zweite offizielle Album im Katalog der Berliner Death-Grinder von NECROMORPH. Allerdings hat die Band bereits mehrere Demos und zwei Split-Releases auf der Haben-Seite verbuchen können, die jedoch lediglich in Underground-Kreisen ihre Bahnen zogen. Letzteres wird sich bei "Grinding Black Zero" wahrscheinlich nicht anders entwickeln. Es ist zwar nicht so, dass die 14 Songs, die man auf dem neuen Output zusammengestellt hat, grundsätzlich nur mäßig sind. Doch insgesamt fehlt es einfach an Abwechslung und erkennbaren Ambitionen, mal richtig Dampf zu machen - und somit droht Album Numero zwo leider ebenfalls in der Versenkung zu verschwinden.

Musikalisch ordnen sich NECROMORPH derweil brav im Bereich des brutaleren schwedischen Elchtodes ein. Bands wie ENTOMBED und NIHILIST schimmern durch, wenn die Band in kurzen Abrissen Gas gibt und ihre teils sehr ordentlichen Grooves abfeuert. Doch vor allem in der ersten Hälfte schleicht sich bereits diese Routine ein, die für ein solches Album tödlich sein kann. Die vorhandenen Qualitäten im Songwriting werden nicht genutzt, um das Material mit einigen Facetten zu erweitern, die zumindest einen höheren Grad an Abwechslung garantieren könnten. Die Folge: 'Nautic Noise', 'Idiotus Maximus' und 'Convicted To Breath' erscheinen als Führungstrio bereits austauschbar und nehmen eine Menge Luft raus, bevor sie überhaupt eingeatmet werden kann.

In der zweiten Hälfte erfolgt dann glücklicherweise doch ein wenig Auflockerung. Tracks wie 'Necroville' und 'Panic Worldwide' sind sogar richtig stark und zeugen von bis dato ungeahnten Fähigkeiten. Doch bei einer Masse von 14 Stücken sollten die Aha-Momente häufiger auftreten als lediglich zweifach. Für Puristen sollte "Grinding Black Zero" zwar in Ordnung gehen. Aber da man irgendwie alles schonmal gehört hat, und sich NECROMORPH im Laufe der Albumdauer auch diverse Male wiederholen, gehört die Scheibe nicht zwingend zu jenen Neulingen, denen man dringend eine Chance geben muss. Auch wenn die Platte wohlgemerkt nicht wirklich schlecht ist.

Anspieltipps: Panic Worldwide, Necroville

Note: 6.0 / 10
Björn Backes, 17.2.2011

Powermetal.de



 

Grinding Black Zero - Review (Periferia, Feb 2011) / czech

Se s těma kvalitníma grind albama roztrhl pytel ne? Další pánové, kteří jsou připravení vám rozdrtit sluchovody, se jmenují Necromorph a jejich domovinou je Německo. Na FDA Rekotz jim vyšlo v lednu tohoto roku další řadové (třetí v pořadí) album s názvem Grinding Black Zero.

Kapela funguje již od r. 1995, takže se dá mluvit o veteránech německé death / grind scény. Album obsahuje čtrnáct skladeb, který míchaj švédskej death metal alá Dismember a starý Entombed se zvukem Nasum nebo Rotten Sound. Samozřejmostí jsou občasný výlety do crustových vod, stejně jako grind sypačkový pasáže. Není to ale žádnej zběsilej mix, kterej by tě přestal po chvilce bavit. Celá tahle skrumáž je decentně promíchaná a opět předpokládám, že bude bavit jak grind maniaky tak pravověrné crustery. První kapela, která mě napadlo při poslouchání Grinding Black Zero byla Feastem. Finská sebranka na jejichž album je na Periferii recenze také. Zvukem a hardcore feelingem mají tyhle dvě kapely a hlavně tyhle dvě nahrávky hodně společného. Hlavně ty crustem nasáklý pasáže mě baví dost. Typickou ukázkou může být song "Stagnation" nebo následující "When a whisper breaks a neck", kterej je zase už hodně grindem nasáklej, ale tempo zvolňuje místama přesně tak jak to mám rád.

Nemusí mě nikdo ani nutit, abych se přiznal, že mě tahle kapela a tohle album
dost překvapilo. Přece jenom, když se v jednom balíku s CDs na recenze schovává totální blbost v podobě dechovkovýho a bublajícího gore s kapelou s názvem Necromorph (se kterou jsem dosud neměl tu čest), moc vůle poslechnout si tohle album ve mně nebylo. A nakonec Japonec ... dobrá práce!

4/5 Points 

www.periferia.cz 

 

 

Grinding Black Zero - Review (Possessed, Feb 2011) / german

Yepp,vor drei Jahren war ich in Berlin , um mir am Freitag Rotten Sound und am Samstag Asphyx anzuschauen und ich bin mir sicher, dass die Jungs von NECROMORPH zumindestens am Freitag auch da gewesen sind, denn der Stil der Berliner Band, die ja auch schon seit einigen Vollmonden im Underground rumwirbeln, erinnert doch stark an die Finnen. Und scheisse ja, dass ist auch gut so, um mal im berlinerischen Slang zu bleiben. Seit 1995 wirblen sie nun herum, aber “Grinding black zero” ist erst das zweite Full Length Album. Gut Ding will eben weile haben und mit Songs wie ” Idiotus Maximus”, “Serve to lead” oder “Diary of disease” bekommen wir es ordentlich besorgt. Dabei sind Necromorph alles andere als stumpf , wie z.B. der Song “Brainless” beweist. Die schwedischen Trademarks werden mit progressiven Gitarrenspiel kombiniert. NECROMORPH ist ein derber Bastard aus schwedischen Death/Grind ala Nasum, Progressivität, Hardcore, Crust und sogar Thrash. Aber die Route ist klar. Gevatter Grindcore muss dabei sein. NECROMORPH ist neben TACHELESS im Moment sicher einer der geilsten deustchen Grindbands. Für Fans von Nasum, Rotten Sound, Regurgitate, Napalm Death, Haemorrhage…


www.possessed.ghul.org



 

Grinding Black Zero - Review (Musikreviews.de, Feb 2011) / german

Im Grindcore ist noch lange nicht alles gesagt, und ein lautstarkes Argument hierfür ist das just erschienene neue Langeisen der Berliner NECROMORPH. Klingt nach Blabla, ist aber so.

Die fünf Jungs gehen ihren eingeschlagenen Pfad weiter und bieten dem Hörer einen mit diversen Extremmetalelementen angereicherten Grindcore-Hassbrocken, der alles auf einen Schlag wegbrezelt – in etwa so wie eine Smartbomb in einem Retro-Weltraumshooter: Kabumm - und alles ist ausgelöscht. Die nordeuropäischen Elemente á la ROTTEN SOUND, NASUM, GENERAL SURGERY, SPLITTER oder auch DERANGED sind präsenter geworden, aber auch US-Gekloppe der Marke BRUTAL TRUTH findet sich nach wie vor im NECROMORPHen Knüppelwald wieder.

Vor Melodien und beinahe schwarzmetallischen Ausflügen („When A Whisper Breaks A Neck“) schreckt das Quintett genau so wenig zurück wie vor semiakustischen Parts („Convicted To Breath“), besonders aber fällt der hohe musikalische Anspruch auf, der sich in jeder der 28½ Minuten bemerkbar macht: Komplexe Songstrukturen, die fast schon als progressiv durchgehen könnten, unerwartete Breaks und Wechsel, stilistische Varianz, vor allem aber technische Brillanz in sämtlichen Disziplinen – egal, ob crustige D-Beats, monströse Grooves, asozial schnelle Blasts oder frickelige Parts, alles sitzt wie 'ne Eins. Selbst die Brutalität bleibt in maximalem Maße erhalten, nichts bleibt inmitten des hohen technischen und kompositorischen Niveaus auf der Strecke. Im Gegenteil: Die Überraschungen, die einen auf „Grinding Black Zero“ erwarten, treffen die Kauleiste und den Solar Plexus wie raffinierte, unvorhersehbare Schlagkombinationen eines Profiboxers.

Ähnlich K.O. wie nach einem Kampf gegen einen solchen ist man auch als Rezipient dieses akustischen Gewaltausbruchs - nachdem sämtliche Möbelstücke komplett in ihre Einzelteile zerlegt und quer über den Fußboden verstreut herumliegen, versteht sich.

FAZIT: Brett!

Chris P.

12/15 Punkte

www.musikreviews.de



 

Grinding Black Zero - Review (Fatalgrind, Feb 2011) / german

Das imaginäre Biest stellt seine Nackenhaare auf. Gelbe Augen spähen durch die von Grün belästigte Uferböschung und erfassen den ebenfalls imaginären Opfertrottel, der ahnungslos ins Wasser pinkelt. Die Muskulatur der Bestie ist gespannt wie Winnetous Apachenbogen, bereit den Pfeil seiner einzigen Aufgabe zukommen zu lassen. Mit einem Sprung fliegt es (….hier Zahl eintragen) Meter geräuschlos (weil mir gerade keines einfällt) durch die Luft, landet auf dem doofen Pinkler, (der plötzlich erkennt, dass er mit dem Schwanz in der Hand sterben wird und das nicht den Spaß bringt, den er sich vorgestellt hat) und schlägt seine Fänge in den dargebotenen Nacken. An dieser Stelle sollten eigentlich NECROMORPH einsetzen, aber das dauert dann doch noch einen Moment, und zwar nachdem das Biest erfahren musste, wie ranzig das Blut besoffener Zweibeiner schmeckt und sich angeekelt abwendet und in den Dschungel trollt. Aus dem Himmel der freien Erfindung schwebt ein Rettungshubschrauber herab, das Opfer wird zum Patienten befördert und Grindcore setzt bei der Nulllinie ein. NECROMORPH fahren wie Stromstöße durch Fleisch, das sich schon auf einen abschließenden Temperasturwechsel eingestellt hatte. Das tun sie mit angenehm skandinavisch tief gelegtem Sound, viel Verständnis für eine Band wie NASUM und sehr rüdem Tempo. Die Band weiß tatsächlich zu überraschen, die Musik wirkt kantig und trotzdem unheimlich sympathisch, klingt vertraut und angenehm ansprechend. Ungefähr so wie der lieb gewordene Nachbar, der lange nicht vor der Tür stand, weil er auf Alkoholentzug war und sich nun darauf freut, mit dir einen trinken zu gehen. „Na siehst du, geht doch Kumpel“ NECROMORPH verbürgen sich für ein rasantes Hörerlebnis, dessen Reisepaket zusätzlich Schwindel und Sauerstoffmangel enthält und ungemein hart grindet wie der Bus über den Igel. „Grinding Black Zero“ ist das überzeugendste Stück Lärm, dass der Band bisher abhanden gekommen ist und verdient mehr Aufmerksamkeit als die Plagen und der Eherochen aus der Einbauküche zulassen werden! 
8/10

http://fatalgrind-reviews.blogspot.com



 

Grinding Black Zero - Review (CFMD, Feb 2011) / german

FDA Rekotz – dieser Name bürgt (nach wie vor!) für Krach vom allerfeinsten! Davon überzeugen kann man sich nicht nur in Form der von Erik gerade eben reviewten KEITZER-Wuchtbrumme „Descend Into Heresy“ (die genau wie das sich soeben auf dem CFMD-Prüfstand befindliche Schmankerl im Januar 2011 das Licht dieser verrotteten Welt erblickte), sondern auch anhand des neuen und „Grinding Black Zero“ getauften Geschosses aus dem Hause NECROMORPH! Wie ich bereits an anderer Stelle früher einmal anmerkte, konnte ich den alten Releases dieser Band aus Berlin nicht wirklich was abgewinnen. Dies änderte sich allerdings mit der 2004er Veröffentlichung „Inputcollapse“, welche ich echt ansprechend fand. Der (meiner Meinung nach) vorläufige Höhepunkt des bisherigen NECROMORPH-Schaffens waren dann allerdings die 16 Stücke auf der 2009er Split-CD mit den spanischen Knüppelveteranen VIOLENT HEADACHE. Hier blies die Kapelle mit einem abwechslungsreichen und produktionstechnisch fitten Mix aus skandinavisch angehauchten Grindattacken, crustigen Scharmützeln, todesmetallischen bzw. thrashigen Einsprengseln, wütenden Lautäußerungen und Samples bzw. Soundscape-Interludes (nennt man das so?, whatever…) nämlich superheftig zum Gefecht. Anstatt ausschließlich auf die Tube zu drücken, wurde das Tempo gekonnt variiert und außerdem gab’s immer wieder was Neues zu entdecken, da es an guten Ideen wahrlich nicht mangelte. Jo, mittlerweile schreiben wir das Jahr 2011 und NECROMORPH sind mit „Grinding Black Zero“ wieder am Start, dieses Mal sogar an der Full Length-Front! Anbrennen lassen sie nicht das Geringste, sondern ballern wieder alles über den Haufen, genau so wie ich mir das von ihnen erhofft hatte. Im Prinzip trifft auf die 14 „Grinding Black Zero“-Tracks so ziemlich dasselbe zu, was ich bzgl. der Songs von der Split mit VIOLENT HEADACHE anmerkte. Allerdings präsentieren sich NECROMORPH anno 2011 noch ein ganzes Stück kompakter und das Geknalle klingt heuer vollends wie aus einem Guss. Zudem verspricht die Labelinfo, in der Beschreibungen wie „fat“ (Produktion), „high class“ (Liga) und „scandinavian“ (Sound und unüberhörbare Einflüsse) aufgeführt werden, nicht zuviel. Mit „progressive“ sollte man allerdings vorsichtig sein, denn der Berliner Fünfer geht keinesfalls zu weit oder schreitet am Ende gar verkopft/verfrickelt bzw. kaum noch nachvollziehbar zur Tat. Nee Leute, das könnt ihr gleich vergessen! Dass allerdings nicht stumpf drauflos gedonnert wird und nach wie vor genügend Raum für Abwechslung und das Einflechten cooler Ideen/Intermezzos sowie intelligenter Songstrukturen bleibt, die es nun nicht gerade auf jeder x-beliebigen Platte in diesem Sektor zu hören gibt, ist allerdings auch klar (über die spieltechnischen Fähigkeiten der Jungs muss an dieser Stelle übrigens gar nicht erst diskutiert werden…). Und genau das ist es, was den NECROMORPH-Sound ausmacht und von der grauen Masse ähnlich gearteter Combos abhebt. Oder anders ausgedrückt: „Grinding Black Zero“ rules und garantiert ein lang anhaltendes (da fesselndes) Hörvergnügen! Eine Auseinandersetzung mit den Texten schadet zudem überhaupt nichts und auch das stylische (und irgendwie hintersinnige) Artwork weiß zu gefallen. Großes Tennis!
Gerste

www.campaign-for-musical-destruction.de 



 

Grinding Black Zero - Review (Dremufuestias, Feb 2011) / german

Die Berliner NECROMORPH haben mich noch nie enttäuscht und auch diesmal, soviel kann ich vorweg nehmen, ist es nicht anders. Auf “Grinding black Zero” wurde der Deathmetal-Anteil runtergeschraubt, dafür wird mehr gegrindet.
Sogar kleine Hardcoreparts wurden eingestreut aber ohne sich an aktuelle Trends anzubiedern. Fühlt sich an wie eine moderne Version der alten BOLT THROWER oder NAPALM DEATH, trotzdem frisch und unaufdringlich modern.
Textlich hebt sich die Band auch wieder vom stumpfen Einheitsbrei des Death Metals mit durchdachten Texten gegen alles was scheiße ist ab. das Songwriting hat auch eine positive Wandlung unternommen und ist um einiges straighter und fokussierter als noch auf der Split mit VIOLENT HEADACHE.

8/10 Punkte , Andy

Dremufuestias.de 



 
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October 14th
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Café Marktzicht
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