Grinding black zero

Grinding Black Zero - Review (Necroslaughter, March 2011) / german

So richtig Gesund sah der “In Utero“-Engel ja noch nie aus. Doch scheinbar leidet er nun unter einer ausgewachsenen Anorexia nervosa, damit er für das Cover von “Grinding Black Zero” eine “gute” Figur macht. Eigentlich ein untypisches Bild. Weder passt das Orange zum Albumtitel, noch erfüllt es auf den ersten Blick die Genre-Klischees. Aber eben nur auf den ersten Blick, denn wenn man genauer hinsieht, erblickt man in bitterböser Sozialkritik magersüchtige Koksnutten – Sorry, das sind ja Modells – direkt neben ausgehungerten Biafra-Kindern. Garstig!

Und auch musikalisch ist bei NECROMORPH nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen! Teilweise richtig finster knüppelt die Berliner Combo dreckig skandinavischen Grindcore durch die heimischen Lautsprecherboxen. Mal mit bestem Entombed-Groove, mal mit dickem Crust-Einschlag, wie man ihn von alten Rotten Sound, Afgrund oder Splitter kennt und dann wieder in wilder Raserei der Marke Regurgitate. Dabei drückt der fräsenden Sound die Songs tief ins Stammhirn, ein Hoch auf die gute Boss HM-2 Fusstrete!
Durch diese Kombination von gutem Klang und treibenden Songs, hinterlässt die stilecht unter einer halben Stunde rotierende, zweite Full-Length von NECROMORPH einen bleibenden Eindruck. Nicht zuletzt auf Grund von geschickt verwobenen, eigenen Nuancen. Wie dem coolen Melodie-Teppich aus “Exclusive Suffering“, den präzisen Breaks aus dem Opener “Nautic Noise” oder “Brainless” oder einfach den gewissen Aha-Momenten, wie sie immer wieder auf “Grinding Black Zero” auftreten. Und der übelst angepisste Brüllgesang tut sein übriges zum heftigen Gesamtbild.
Und dank vieler schöner Ufta-Parts, versprechen die Songs auch live ordentlich für ein heftiges Tanzkaffee zu sorgen! Ringelpietz mit Anfassen zu “Brainless“, “Stagnation” oder “Necroville” und man kann von Glück reden, wenn das besetzte Haus noch steht!

Im ersten Moment wirkt “Grinding Black Zero” vielleicht schnörkellos. Doch mit jedem Hördurchlauf wächst das Gemetzel und entwickelt sich zu einer vielschichtigen und abwechslungsreichen Skandi-Grind-Scheibe, die mörderischen Spaß macht! Ich bin gut drauf, der Sound bratzt mein Hirn weich, darum gibt es noch einen halben Punkt extra oben drauf. Kaufen und Abtanzen!

Chris - 5,5/6 Punkten

www.necroslaughter.de


 

 

Grinding Black Zero - Review (Eternity Magazin, March 2011) / german

Knüppel, Knüppel, Knüppel aus dem Sack! Angesichts des akustischen Tornados der losbricht, so bald “Grinding black zero”rotiert, springen die Stilschubladen von ganz allein auf. Mühsam suchen muss ich jedenfalls nicht: Grindcore katapultiert sich mit heftigem Schwung sofort nach vorn, kurz darauf und ein bisschen weniger vehement ziehen auch Death und Crust nach. Mit 14 kompakten Tracks zerbröseln Necromorph Euren Ohrenschmalz und gehen dabei den direktesten Weg, was bei der Gesamtspielzeit von 28 Minuten nicht weiter überrascht. Soweit möglich vermeiden die Berliner jedoch Stumpf-ist-Trumpf-Taktik sondern agieren in ihrem krawalligen Korsett sehr variabel: keifiges Geklöppel, gedämpfte Blast-Attacken oder Angriff mit der Groove-Keule (“Necroville” & “Brainless”) – Necromorph bescheren Kurzweil, was auch auf die verschiedenartigen Schrei-Tonlagen zurück zu führen ist. Würde man – während “Grinding black zero” läuft – das vorhandene Energielevel messen, würde die Anzeige wild bis in den roten Bereich ausschlagen. Handfester Krach, der sich gewaschen hat!

Kai Scheibe - 4/6 Punkten

www.eternitymagazin.de



 

Grinding Black Zero - Review (Rock Hard, March 2011) / german

Grind aus deutschen Landen! Die Berliner NECROMORPH haben den dreh raus und hauen uns kompetent runtergeschroteten Krach um die Ohren. Das Quintett weiß auf seinem zweiten Full-length-Werk mit einer idealen Mischung aus kontrolliertem Geballer und zügellosem Geschrote zu gefallen. Dabei orientiert man sich hörbar an skandinavischen Großmeistern wie Nasum, Gadget oder Rotten Sound, Crust- und Death-Metal-Einflüsse inklusive. Technisch sind die Jungs erstaunlich gut unterwegs und schrecken selbst vor kreischenden Gitarrensoli nicht zurück. Wie gesagt: Die Mischung macht´s, und auf „Grinding Black Zero“ stimmt das Verhältnis von Chaos und Ordnung einfach richtig gut, auch wenn man als Anhänger dieser Stilrichtung selbstverständlich nichts Neues serviert bekommt.

PATRICK SCHMIDT 7

www.rockhard.de


 

 

Grinding Black Zero - Review (Fatal Underground, March 2011) / german

Die fünf Jungs von NECROMORPH verstehen ihr Handwerk ,auch wenn die bisher vielleicht noch nicht gerade ultra viel an Veröffentlichungen vorweisen können .Qualitativ gesehen brauchen die sich jedenfalls mit ihren zweiten offiziellen Album in keinster Weise irgendwie zu verstecken ,sonder werden eher dafür sorgen ,das auch bei dem letzten „kranken „ Metalhead der Namen NECROMORPH tief eingebrannt ,in den letzten verbleibenden Hirnszellen ,hängen bleiben wird .

Schlicht und eher etwas untypisch ist das Cover gehalten ,was einem im ersten Moment auch überhaupt nicht darauf vorbereitet, was in den nächsten knapp 30 min .über die Köpfe hinweg ballern wird .

Von Beginn an legen die Berliner ihre Marschrichtung fest ohne in der darauf folgenden Zeit auch nur einmal großartig von ihrem eingeschlagenen Weg abzuweichen . Dabei gehen nicht mal musikalisch geradlinig zu Werke , auch wenn zweifelsfrei die Hauptausrichtung im Grindcorebereich angesiedelt ist . Vielmehr sind die Burschen doch verdammt stark darauf bedacht ,so ziemlich alles ,was man klanglich aus dem extremeren Metalsektor an Land ziehen kann , zu „verwursten „ .Da findet man neben richtig derb fetten und groovenden Grindattacken , schwedischer Death Metal Ambiente und diversen Crustcore Einlagen ,sogar einiges an Riffs wieder , die verdammt tief ins Thrash Lager tendieren .Natürlich könnten jetzt sofort Gedanken aufkommen ,das es hier ein wildes Durcheinander geben wird . Aber falsch gedacht Freunde ,denn deren gesamtes Songwriting ist echt verdammt gut durchdacht und zeigt sich enorm flüssig .Da gibt’s absolut keinen Hänger !Obwohl nun NECROMORPH nicht durchweg schroten ,sondern sich auch mal eher etwas im Mid Tempobereich präsenteren ,verliert man niemals die Intensität ,sondern zieht durchweg seine alles vernichtenden Bahnen .

Selbst am Mikro wird nicht nur - wie sonst eher etwas typisch – eingleisig gefahren .Eher das Gegenteil ,denn neben den tiefen Growls ,zeigt man sich leicht thrashig schreiend und sogar ganz leichte schwarzmetallisch angehauchte Töne sind zu vernehmen .Also auch hier zeigt man sich verdammt variabel und sorgt somit natürlich noch mal zusätzlich für nen Haufen an Abwechslung .

Da das Teil - trotz der enorm guten und fetten Produktion - einem dennoch irgendwie verdammt rotzig und roh ,mit nem leichten old school Ambiente, entgegenschlägt ,ist’s eigentlich schon fast Pflicht ,sich das Teil an Land zu ziehen .Genau der richtige Stoff ,um die Nackenwirbel so richtig derb strapazieren zu können . Eine echt leckere ,superheftige und vor allem überzeugende „Lärmorgie „.( LEO)

www.fatal-underground.de



 

Grinding Black Zero - Review (Allschools Network, March 2011) / german

Extreme Kost aus Berlin servieren uns NECROMORPH mit ihrem neuesten Release. Getauft auf den Namen „Grinding Black Zero“, bekommt man hier GrindCore um die Ohren geknallt, der stark in die Kerbe von Bands wie Nasum oder Rotten Sound schlägt.

Was mit „Nautic Noise“ noch recht Oldschoolig beginnt, verwandelt sich schnell in eine grindig/punkige Bestie und katapultiert den Hörer direkt in einen nach Bier und Schweiß riechenden Bunkerkeller. Und dort gibt es ordentlich auf die Zwölf!

NECROMORPH verstehen es fabelhaft die insgesamt 14 kurzen Stücke nie wirklich stumpf klingen zu lassen, da ihr explosives, musikalisches Gebräu verschiedenste Einflüsse wie Gind/CrustCore, Death oder auch Thrashmetal in sich vereint. Sogar die sanften Klänge einer Violine sind gegen Ende der CD zu vernehmen.

Inhaltlich bedienen sich die Berliner nicht irgendwelcher Metzelszenarien, sondern widmen sich äußerst sozialkritischen und politischen Themen.

Natürlich ist das hier keine leicht verdauliche Kost, aber Grindnerds sollten hier sicherlich nicht enttäuscht werden.

Clement - 7 Punkte 

www.allschools.net 



 

Grinding Black Zero - Review (Plastic Bomb, March 2011) / german

Holla, was geht denn hier ab? NECROMORPH aus Berlin existieren seit 1995 und hämmern hier einen ultra-brutalen Mix aus Grindcore, Crustcore sowie Death und Thrash Metal durch den CD-Player. Der mördermäßige Sound brennt einfach alles nieder ! "Grinding black zero" besteht aus einem unheimlich wuchtigen, extrem fetten Ultra-Gehacke der Extraklasse. Manches erinnert mich an YACÖPSAE, manches an BRUTAL TRUTH. Die insgesamt 14 Songs agieren wie 14 kleine Presslufthämmer, die deinen Kopf systematisch aufbohren. Unfassbar ! Micha.

www.plastic-bomb.eu 



 

Grinding Black Zero - Review (Metal1.info, March 2011) / german

Zu Beginn des neuen Jahres bricht eine wahre Death Metal – Welle über meinen Schreibtisch beziehungsweise meine Stereo-Anlage herein. NECROMORPH sind die nächste Band, die es sich mit Old School – Mentalität zur Aufgabe gesetzt haben, den Hausfrieden zu stören. Diese gibt es schon seit 1995, bis auf ein paar Line-Up-Wechsel hat die Stammformation also bereits 15 Jahre in der Band auf dem Buckel – „Grinding Black Zero“ ist das fünfte Album der Jungs.

Dass man sich stark an den Vorbildern von Asphyx und Hail Of Bullets orientiert – daraus wird kein Hehl gemacht. Das Songwriting, der Schreigesang, und ganz besonders der Gitarrensound könnten auch aus holländischer oder skandinavischer Feder sein, denn die Finnen von Rotten Sound scheinen ebenfalls musikalische Vorbilder von NECROMORPH zu sein. Dass es auf „Grinding Black Zero“ reichlich uneingängig zu sich geht, sollte klar sein. Lediglich „Serve To Lead“, „Exclusive Suffering“ und „Diary Of A Disease“ warten mit kurzen melodischen Einschüben auf. Davon mal abgesehen, gibt es stets äußerst temporeich auf die Rübe, nur das Outro macht davon eine Ausnahme. Dabei bleibt leider auch die Abwechslung auf der Strecke. Wiedererkennungswert kann ich hier nur selten ausmachen – es sind auch einfach zu wenige spannende Ideen vorhanden: Zwar sind alle Songs, respektive die ganze Scheibe, mit 28 Minuten recht kurz ausgefallen, könnte also Potential in Sachen Kurzzeitspaß haben, aber auch der will bei mir nicht aufkommen. Denn was nützt mir ein variabler Sänger (das ist Vokalist Fritz durchaus), wenn sich der Gitarrensound stets so sehr ähnelt, dass ich mich frage, ob das gerade Lied drei, sechs, acht oder neun ist, und wenn nicht ein aufregender Break mal das Geknüppel durchbricht.

Wer auf die pure Old School – Death Metal / Grindcore – Schiene steht, kann mit NECROMORPH sicher nicht so viel falsch machen. „Grinding Black Zero“ knallt immerhin ganz gut. Mich überzeugt es aber nicht.

Pascal Stieler - 5/10

www.metal1.info

 


 

Grinding Black Zero - Review (Twilight-magazin.de, Feb 2011) / german

Die Berliner haben inzwischen auch schon 15 Jahre auf dem Buckel. Was das Veröffentlichen von Alben angeht, ist die Band nicht so schnell wie ihre Songs. Neben Demos und zwei Splits ist ´Grinding Black Zero´ erst das zweite reguläre Album. Mit dem aber lässt die Band aufhorchen. NECROMORPH laufen nach dem Info unter Grindcore, was auch richtig ist; die Band hat aber auch Death Metal Einflüsse verwurstet. Bei ´Necroville´ gibt es sogar ein Gitarrensolo, das hat beim Grind ja eher Hausverbot. Insgesamt schafft die Band die Gratwanderung zwischen technischer Finesse und Brachialität gut. Neben überraschenden Breaks gibt es dann auch mal wieder crustiges Geschrubbe. Da die Band es auch vermeidet, auf Teufel komm raus in jedem Track Blastbeats unterzubringen, verhindern sie, dass Lange- weile aufkommt. Neben dem anderen Stoff wirken Groovemonster wie ´Brainless´ fast schon wie eine Doom Nummer. Wer auf heftigen Stoff mit Herz und Hirn steht, sollte zwei Ohren riskieren.

Tobias Trillmich - 12/15 Punkte

www.twilight-magazin.de



 

Grinding Black Zero - Review (The-pit.de, Feb 2011) / german

Grindcore, Crustcore, Thrash Metal, Death Metal – da fehlt nur noch Black Metal und die lärmigsten Stile der Metalszene wären vereint. Wer hier ein ganzes Album lang durchhält, dessen Tagesration an Migräne-Metal ist erst dann gedeckt, wenn er sich Agoraphobic Nosebleed, Lifelover, Exodus und D.R.I. hintereinander zum Frühstück reingezogen hat.

Ähnlich sieht es bei der Schreiberin dieser Zeilen aus. Wo liebliche Nymphengesänge oder powermetallische Balladen von zerrenden Kopfschmerzen über Brechreiz bis hin zu spontaner Selbstverbrennung alle möglichen Antipathie-Symptome auslösen, da werden Bands wie Necromorph begeistert aufgenommen. Derbe Grindcore-Schnitten à la „Stagnation“ stehen auf der neuen Scheibe „Grinding Black Zero“ neben fast klassischen Thrashern wie „When A Whisper Breaks Necks“. Bitterböses Geschrei, schrammelnde Gitarren, rasante Drums – das ist der Stoff, aus dem Genickbrüche sind. Es wundert also nicht weiter, dass die Berliner inzwischen seit knapp 16 Jahren in den lautesten, schmutzigsten und rohesten Metalstilen wildern, um ihre nicht unerhebliche Fangemeinde mit rotzigen Scheiben zu versorgen.

Instrumentell wird hier die alte Schule der schwedischen Todesmetall- und Grindcore-Zunft zitiert – Nihilist und Entombed an allen Ecken und Enden, ab und an schimmert ein bisschen Possessed hier und ein bisschen Napalm Death dort durch die Laustsprechermembran. Ein Schelm, wer da Böses denkt, denn abgekupfert wird nicht – dafür haben Necromorph viel zu viel Spaß daran, alles zu verwursten, was irgendwie in die krude Mischung hineinpasst. Sänger Fritz agiert für einen Grindcore-Vokalisten erstaunlich variabel – von thrashigem Gekeife über knietiefe Growls bis hin zu hysterischem, schwarzmetallisch angehauchtem Geschrei kann man sich hier in aller Ruhe die Verstümmelung der Stimmbänder anhören.

Die Jungs starten so, wie man es von ihnen erwartet: Mit „Nautic Noise“, recht old-schooligen Gitarren und Blastbeats neben fast unverständlichem Geschrei. Steigt Fritz eine Oktave tiefer, driftet er beinahe in Hardcore-lastiges Röhren ab; hier wird in zweieinhalb Minuten mehr Abwechslung gezeigt als bei manch anderen Grindcore-Bands auf der ganzen Platte. „Convicted To Breathe“ kommt dann sehr gruselig mit manischer Atmosphäre und eingespielten Stimm-Samples daher, nebenher bearbeitet Schlagwerker Mica in Raserei seine Felle und Fritz keift sich warm - was für ein Fest.

Ganze 55 Sekunden dauert die wilde Fahrt bei „Exclusive Suffering“ – selten hört man einen so eindringlichen Grindcore-Song, der noch dazu ein bisschen Gänsehaut erzeugt. Und wer dachte, schneller geht es nicht, dem wird das nicht mal 30-sekündige „Shot“ die Unwissenheit aus dem Hirn blasen. Im Gegensatz dazu zeigen Necromorph bei Tracks wie „Brainless“ aber auch, dass sie mehr können als in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Trommelfelle zum Platzen zu bringen. Der Song ist zwar kaum weniger brutal als seine wesentlich kürzeren Mitstreiter, obwohl hier eine ordentliche Prise Thrash verstreut wurde und man sich die meiste Zeit im schnellen Midtempo-Bereich angesiedelt hat.

Durch „Necroville“ prescht der Zug weiter gen Ende der Platte. Vorher wird man noch einmal richtig schön durchgeschüttelt – das Tempo wird schön hoch gehalten, und Fritz wäre nach seinem absolut hysterischen Auftritt in diesem Song auch wunderbar bei einer Deathcore-/Tech-Metal-Kapelle aufgehoben. Überhaupt wertet der recht vielseitige Gesang die ohnehin schon wirklich gute Scheibe noch einmal gehörig auf – so muss das sein. Statt unverständlichem Geblubber und Gegrunze à la „gestörter Psychopath mit Sprachfehler und Magenverstimmung“ gibt es hier erstklassige Vocals auf die Ohren. Anstrengend ist „Grinding Black Zero“ für ungeübte Ohren, keine Frage – Grindcore- und Thrash-Fans, sowie Anhänger der frühen Death-Metal-Szene können hier gerne das ein oder andere Trommelfell riskieren.

Katharina Neuert - 7.5 von 10 Punkten

www.the-pit.de



 

Grinding Black Zero - Review (Metal.de, Feb 2011) / german

Die Berliner NECROMORPH tummeln sich schon seit sage und schreibe 1995 im deutschen Metal-Untergrund und blicken dabei auf eine ganze Reihe mehr oder minder obskurer Demo-Veröffentlichungen zurück. Mit ihrem leicht verspäteten Debüt-Album "Grinding Black Zero" soll der Stilfindungsprozess nun abgeschlossen sein.

Freunde skandinavischen Grindcores werden sich darüber wohl am meisten freuen. Angesichts der 14 Stücke, die vom unkontrollierten Blastbeat-Wutausbruch über den Sample-lastigen Stampfer bis hin zur punkigen D-Beat-Nummer reichen dürfte vor allem Freunden von NASUM oder ROTTEN SOUND das Herz aufgehen - vorausgesetzt, sie bekommen von dem Zeug niemals genug. Denn Neuerungen haben NECROMORPH so wenig zu bieten, wie ihr Material kurzweilig und perfekt produziert ist (vor allem besser als die neue ROTTEN SOUND).

Der Band um die Brüder Fritz und Jockel ist nichts geringeres gelungen, als eine rundherum empfehlenswerte Genreplatte. Vermutlich genau das, was Fans dieser Stilrichtung hören wollen, aber eben auch nicht mehr.

Punkte: 7/10

(Timm / 21.02.2011)

www.metal.de


 
Weitere Beiträge...
RadioNecro
Tourdates



October 01st
Berlin Pedal Battle

October 14th
Festung Bitterfeld

October 28th
Café Marktzicht
Dedemsvaart, Overijssel, Netherlands

November 10th
Emden

Dezember 23rd
Abjured Record Release
Halle






Grind Poll
What's your favorite Necromorph Song?