Violent Headache SPLIT - Review (Powermetal.de, Juni 2009) / german

Reviews - Violent Headache split album

31 Songs in knapp 40 Minuten? Das gibt es eigentlich nur in einer Musiksparte. Yes, folks: It's Grindcore time! Auf der vorliegenden Split-CD drücken sich VIOLENT HEADACHE aus Spanien und NECROMORPH aus Germanien die Klinke in die Hand. 

VIOLENT HEADACHE ließen mit ihrem Demo "Sad But True" im Jahr 1988 erstmals von sich hören. Seitdem hat die Combo etliche EPs und einige CDs eingetrümmert. Die Muchachos dreschen primitiven Grind mit hörbarem Punk-Einschlag. Leider hält sich das Spannungsmoment während der fünfzehn knackig kurz dargebotenen Stücke doch äußerst stark in Grenzen. Klar kann man zu Grindpunk-Tracks wie dem leicht MOTÖRHEAD-beeinflussten 'Burn' zwischendrin mal gut die Rübe schütteln, doch abendfüllend ist der musikalische Beitrag von VIOLENT HEADACHE auf keinen Fall. Einmaliges Hören wäre im Prinzip ausreichend.

Den zweiten Teil der CD bestreiten NECROMORPH aus Berlin (Tracks 16 bis 31 der Disk). NECROPMORH agieren aggressiver als die Spanier und dürften unter anderem NASUM zu ihren wichtigsten Einflüssen zählen. Entsprechend schneidig flexen die beiden Sechssaitigen, während oft schnelle Blasts für Druck sorgen. Frontmann Fritz lässt wahlweise recht derbe Grunts oder garstiges Kreischbrüllen vom Stapel. Die dreckige Punk-Nummer 'A Life A Life' bleibt noch am ehesten ein wenig im Hinterkopf hängen. Die übrigen Stücke klingen zwar unterhaltsamer als der erste Teil der Scheibe, aber sehr durchschnittlich wäre der Terminus, der am ehesten das Schaffen von NECROMORPH auf dieser Split-CD beschreibt. Jetzt wäre nur noch die Frage zu klären, was die grottenschlechte Elektronummer 'Neurological Bastard', am Ende dieser Knüppel-aus-dem-Sack-CD verloren hat.

NECROMORPH hinterlassen auf dieser Split-EP zwar den besseren Eindruck, aber im Endeffekt kann auch der Beitrag von NECROMORPH diese Split-CD qualitativ nicht nennenswert in der Punkteskala nach oben manövrieren. Ausgewiesene Anhänger beider Combos können wohl zugreifen. Allen übrigen Freunden von Krachmusik rate ich hiermit zu Vorsicht.

Anspieltipps: A Life Is A Life, Burn

Martin Loga, Note: 5.0 / 10

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