Violent Headache SPLIT - Review (Legacy Nr. 60, April 2009) / german

Auf ihrem ersten Teil dieser Split spielen sich VIOLENT HEADACHE nach dem langsamen Gitarren-Drum-Intro ,Redimoni’ schnell in Rage und der Hardcore Punk bricht sich die Bahn. Heisere Kreischer dominieren, nur selten wechseln sie mit dunklerem, growligerem Gesang. ,Helado De Fresa’ holt den Crust-Knüpel aus dem Sack – und diese Art des Gitarrenspiels schimmert an einigen Ecken und Enden wieder durch. Die Spanier sind bereits seit 1988 aktiv und haben über all die Jahre bereits Splits mit Agathocles, Cripple Bastards und Unholy Grave vorzuweisen. Wenn sie einen guten Tag haben, dürfte ihr Auftritt beim Packebusch Festival im Juli eine gepfefferte Ladung Spaß verbreiten.
Daran, dass das NECROMOPRH gelingen wird, besteht kaum Zweifel, haben sie doch binnen der vergangenen zwei Jahre auf Bühnen in und um Berlin zunehmend Eindruck hinterlassen. Die letzte Veröffentlichung liegt fünf Jahre zurück, und nach personellen Veränderungen könnte die Split mit VIOLENT HEADACHE ein neuer Startschuss sein. Auch auf CD gelingt es den Berlinern, den Abwechslungsreichtum ihrer Musik zu transportieren. Die Grind-Klopper sind nachweislich in der Überzahl, werden aber mit Death Metal - Versatzstücken und angecrusteten Gitarren gestaltet. Der Gesang kommt häufig heiser krächzend, was sich mit vollen Growls aufs Angenehmste ergänzt. Aber was zur Hölle soll die Demonstration am Schluss - ein Drum’n’Bass-Stück? Dem NECROMOPRH-Teil hat Poserslaughter-Pluto beim Mastern einen ausdifferenzierten, aber im Underground verwurzelten Anstrich verliehen.

Autor: GB, Legacy Nr. 60

www.legacy.de


 

 
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