Violent Headache SPLIT - Review (Ring Of Metal, April 2009) / german

Völlig unvorbelastet, da mir beide Bands zumindest veröffentlichungstechnisch bis dato unbekannt waren, bin ich an die neueste Veröffentlichung aus dem Hause FDA Rekotz herangegangen, doch selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte das Duo bestehend aus den Spaniern von Violent Headache und den deutschen Necromorph eventuelle Bedenken schnell zerstreut. Mit diesen zwei Kapellen ist definitiv eine gute Kombination gelungen, die soundtechnisch und musikalisch einiges an Grindbedarf abdecken sollte.
Los geht’s mit Violent Headache, die auf ihren 15 knackigen(und ein Cover umfassenden) Songs definitiv keine Gefangenen machen. Grindcore der alten Schule mit einer guten Portion Crust, der einem den Vergleich zu alten Napalm Death und Konsorten förmlich aufdrängt, wird hier dargeboten. Die Jungs tun das, was eine traditionelle Grindband eben tun muss. Nicht das Rad neu erfinden, sondern authentisch musizieren und das exakt nach zumindest drei meiner Hauptkriterien: Simpel, roh und effektiv.
Wesentlich abwechslungsreicher, aber nicht weniger kompromisslos, gehen Necromorph auf dem zweiten Teil der Scheibe zu Werke. Eine sehr ansprechende Mischung aus Grindcore, Death Metal und Crust, aber gelegentlich auch grindperiphereren Stilrichtungen, ergibt ein harmonierendes Brett, das dem geneigten Hörer achtkantig um die Ohren fliegt. Gelegentlich wird’s auch mal eine Spur langsamer, was den nächsten Angriff nur noch heftiger wirken lässt. Ein Disrupt und ein sehr cooles Nasum Cover runden die ganze Sache ab.
Insgesamt eine sehr sympathische und kurzweilige Platte, die 40 Minuten Minuten lang hält was ich hier verspreche.
8/10 Punkten

www.ring-of-metal.com


 

 
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