Violent Headache SPLIT - Review (Fatal Underground Magazine , April 2009) / german

Reviews - Violent Headache split album

Zu meiner Schade muss ich doch eingestehe ,das mir die Spanier von VIOLENT HEADACHE bis zu dieser Veröffentlichung noch absolut unbekannt waren .Obwohl die ja nun bereits seid wohl 1988 mit diversem Zeugs am Start waren, hat sich irgendwie noch nichts zu mir verirrt .Und das ist eigentlich kaum zu verstehen ,denn mit den hier angebotenen 15 Tracks kommen die wirklich schon verdammt krass rüber ,und sorgen bei mir für echtes Wohlgefallen .Durchweg lassens die hier echt krachen ,wobei man sich in erster Linie so auf der alten Grindcore Schiene bewegt .Allerdings wird dieser nicht im seiner reinen Form dargeboten ,sondern durch diverse Crustcore Elemente verstärkt .Selbst so ein paar gewisse Punkanleihen lässt man hierbei nicht außen vor .Das Ganze verbiet sich zu ner wahrlich kraftvollen Mischung , die teilweise auch noch so richtig geil räudig klingt .Hier wird echt jede Menge an Power freigesetzt , welche jede Freak mitreißen wird .Da muss man schon teilweise aufpassen ,das es einem nicht die Beine weg haut ! Schon alleine diese Stücke sind ein Kauf wert .Was dann aber kommt , verdient in meinen Augen absolut das Prädikat „ besonders wertvoll „. 17 mal gibt’s hier eins voll aufs Fressbrett , wobei eine Grindattacke der nächsten folgt .Von NECROMORPH war man ja bisher schon so einiges deftiges gewöhnt ,aber was die uns hier nun vorlegen ,stellt auf jeden Fall eine nochmalige Steigerung dar .War man in früheren Zeiten doch noch mehr bemüht ,nicht in völlige Prügelinferno zu gehen ,so scheint man sich heutzutage doch dazu entschlossen zu haben ,euch da draußen das letzte bisschen Leben aus dm Leib zu prügeln .Was hier abgeht ist ein wahres Massaker ,welches zwar immer noch ne ganze Menge an diversem Todesbleimetalanteilen in sich hat ,aber seine Hauptausrichtung auf den Grindcore gelegt hat .Zwar findet man auch so nen paar leichte Sprenkler an diversem Crusteinschlag vor ( besonders beim Gesang ) ,aber ich denke mal ,dieser dient eher „bloß“ dazu ,um den Songs noch so ne zusätzliche Portion an Abwechslung zu verleihen .Wie man es von den NECROMORPH’en kennt ,haben die natürlich auch hier ihre Gitarren auf ihre ureigne Note gestimmt .Scheint so ein typisches Ding der Leute zu sein ,welches sie in gewisser Weise auch unverkennbar macht .Obwohl man sich hier fast durchweg fett vom Leder zieht ,gibt’s doch ab und an auch mal ein paar eher ruhigere Zwischenspiele ,welche aber trotzdem keineswegs als lahm oder verspielt anzusehen sind .Selbst so ein paar leichte Sampleeinspielungen wirken hierbei nie überzogen oder unpassend .Diverse Vertreter dieser musikalischen Sparte ziehe die ja ultra in die Länge ,bevor man dann endlich zur Sache kommt .NECROMORPH machen das kurz du bündig und schreddern dann gleich wieder vol los .Langweile kommt hierbei niemals auf ,denn irgendwie haben die echt nen gutes Händchen beim songwriting gehabt .Bei letzten Song weicht man dann aber mal vom üblichen Geschehen etwas ab ,und zeigt sich mal von seiner elektronisch angehauchten Grindcoreseite .Kommt echt cool und für nen Rausschmeißer absolut top ! 

Da neben ner recht fetten Produktion ,fast durchweg hammerharten Tracks, das gute Teil immerhin auch ne Spielzeit von ca .40 min .vorlegen kann ,gehört der Silberling unbedingt in eure Sammlung !Hier gibt es absolut nix zu meckern .

( LEO )
www.fatal-underground.de



 
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