Inputcollapse - Review (metalnews Jan. 2006) / german

Reviews - Inputcollapse

1995 als Black Metal-Band gegründet,
lässt sich der heutige Stil von Necromorph am ehesten als Kombination von Death-, Thrash-, Black-, Crust- und Grind-Elementen beschreiben.
Waren es vorher Demoaufnahmen und eine Split-7" mit Anencephalus,
folgt jetzt der erste Longplayer mit Namen "Inputcollapse".
Nach kurzer und besinnlicher Einleitung ist dann auch gleich Schluss mit lustig.
Die Richtung ist klar: schnell ins Ziel! Dabei achten Necromorph trotz der Eile auf Abwechslung.
Klingt das eine Riff ein bisschen wie nach alten Entombed (zum Beispiel bei "Abort Your Mind"),
so geht es gleich darauf grind- und crustcore-mäßig weiter.
Stellenweise klingen Necromorph sogar ein wenig wie Berzerker, was wohl zu einem Großteil an der Stimme von Sänger Fritz liegt.
Die Nummer "H.O.P.S." entpuppt sich sogar als richtiger Ohrwurm mit schön abgehackten Klampfen,
dazu ein Schlagzeug, welches nicht durch aufdringliches Hi-Hat-Geratter die Nerven strapaziert.
Mit der Zeit wird der Hörgenuss aber dann durch die permanenten Grunzattacken gehemmt,
auch wenn sie hier und da von Black Metal ähnlichen Einlagen unterbrochen werden.
Aber für Freunde von Cannibal Corpse u.ä. lohnt sich "Inputcollapse" sicher.

4,5 / 7 Punkte

(Mina)




 
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