Grinding Black Zero - Review (FFM Rock, October 2011) / german

Reviews - Grinding black zero

Was sich am Anfang fast nach einer, rein vom Gitarrensound nach einer Dismember-Kopie anhört, entpuppt sich als reines Grindcoregewitter, das die Berliner hier veranstalten. Im Gegensatz zu vielen Genrekollegen schaffen es NECROMORPH aber immer wieder, durch raffinierte Breaks, das Highspeedgeballer aufzulockern und wie in "Nautic Noise" oder auch "Idiotus Maximus" so für die saustarke Abwechslung zu sorgen. Stark auch, wie mit Bass und Drums sowie verzerrtem Gekeife in "Convicted To Breath" mächtig für Wirbel gesorgt wird. Danach gibt es mit "Serve To Lead", "Exclusive Suffering" oder auch "Diary Of A Disease" hyperschnellen Grindcore voll auf die Zwölf und für mich klingt die trockene, knallende Snare hier völlig geil. Mein Favorit heißt aber auf jeden Fall "Brainless", denn der Track bewegt sich neben seinem Geknüppel auch gerne mal im treibenden Uptempo, weiß zudem durch zähe und aggressiv wirkende Parts zu bestechen.
Es ist eigentlich scheißegal, ob die Berliner nun trümmern bis zur Ekstase, ob sie grooven oder drücken, sie wissen auf den leider nur etwas mehr als 28 Minuten Spielzeit auf voller Länge zu überzeugen.
Dieses Album bietet eine brutale Intensität, die NECROMORPH auf ihrem weiteren Weg mit Sicherheit sehr hilfreich sein wird, wer auf brutale Mucke steht, darf sich so ein Werk der Zerstörung nicht durch die Lappen gehen lassen.

Jochen Strubel

www.allover-ffm-rock.de



 
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