Grinding Black Zero - Review (Metal.tm, April 2011) / german

Reviews - Grinding black zero

Metal Band. Nach zwei Demos, bekam man aber die Kurve und wechselte ins Death Metal Lager. In dieser Zeit war der Übergang zwischen Death und Black Metal noch fließend. Das erste Release als Death Metal Band, war schliesslich eine Split mit ANENCEPHALUS im Jahre 2002. "Inputcollapse" ist dann das erste Full lengh Album der Berliner. Eine weitere Split CD mit VIOLENT HEADACHE und ein Beitrag zum REPULSION Tribute Sampler komplettieren die Diskographie des Quintetts. Mit "Grinding zero black" setzen NECROMORPH nun den eingeschlagenen Weg fort. Mittlerweile hat sich der Stil weiterentwickelt. Aus Death Metal ist eine Mischung aus Death Metal und Grindcore, mit progressiven Einflüssen entstanden. Ebenso finden sich Zutaten wie Thrash Metal und Crustcore in den Songs wieder.

Vierzehn Songs stehen auf der Trackliste der Band, um die Brüder und Bandgründer Fritz (Vocals) und Jockel (Bass). Ein kranker Kreischgesang und prügelnde Blastbeats, wechseln sich gekonnt mit tiefen Growls und brutalen Breaks ab. In typischer Grind und Crust Manier bringen die Songs im besten Falle gerade mal gute drei Minuten auf die Uhr. Etwa das abwechslungsreiche "Brainless", dass sogar ein geiles Gitarrensolo vorzuweisen hat. Alle Songs zeichnen sich durch ungezähmte Energie und Brutalität aus. Die kurzen Songs, wie "Exclusive suffering", "Shot" oder "Panic worldwide", unterstreichen diese Power besonders gut. Die Breaks sind tight gesetzt und perfekt gespielt, ebenso die Tempowechsel. Immer wieder findet man spannende Details, die durch die Vielschichtigkeit, aber erst beim wiederholten hören zu Tage treten. Die Fünf sind großartig aufeinander abgestimmt, was man auch zu jeder Sekunde hören kann. Wirklich erstaunlich, mit welcher scheinbaren Leichtigkeit, die Jungs hier zu Werke gehen, um eine Mixtur aus NASUM, ROTTEN SOUND, REGURGITATE oder auch BRUTAL TRUTH zu erschaffen und dem Hörer wirklich das letzte abzuverlangen. Denke, man sollte diese musikalische Granate nicht unbedingt beim Autofahren hören, es sei denn man steckt in einem Crashcarrennen. Die Energie ist wirklich unglaublich, allgegenwärtig und fönt einem in Blitzgeschwindigkeit eine neue Frisur.
Eine fette Produktion und ein strahlendes Engelscover runden das Gesamtbild dieses Infernos ab.

Fazit:
Für alle Fans der härteren Gangart spreche ich hier eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus. NECROMORPH ist mit "Grinding zero black" ein fantastisches Album gelungen, das seines gleichen sucht. Endlich mal eine Grindgranate mit Niveau und Abwechslung aus deutschen Landen- Danke Jungs und weiter so.

Tino S. - 8 von 10

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