Grinding Black Zero - Review (My Revelations, March 2011) / german

Die Berliner von Necromorph haben sich seinerzeit bei mir nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. "Inputcollapse", ihr letztes Album, war mit gerade mal 4 Punkten eher ein Rohrkrepierer. Umso mehr freut es mich, den Hauptstädtern eine klare Steigerung attestieren zu können. Alles andere wäre nach gut 6 1/2 Jahren auch eher traurig gewesen.
Auf "Grinding Black Zero" gibt es, Überraschung, derben Grindcore zu hören. Mit einer Menge Energie im Arsch schmettert der Fünfer sein Material heftig und authentisch durch die Boxen. Dabei orientiert man sich stark an klassischen Vorreitern, als an der eher metallisch ausgerichteten neuen Schule, sprich, die Scheibe klingt oft wie schweinebrutaler Punk.
Am besten sind Necromorph aber ganz klar dann, wenn sie ein Stück vom Gas gehen und, wie beispielsweise im abschließenden Quasititeltrack "Black Zero" den Groove fies schleifen lassen. Leider passiert das in dieser Konsequenz zu selten und so wirkt das Getrümmer über manche Passagen nur bedingt abwechslungsreich. Das sollte Krachköppe und Grindfans im Speziellen aber definitiv nicht davon abhalten "Grinding Black Zero" eine Chance zu geben.

David Lang - 8/15

www.myrevelations.de



 
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