Grinding Black Zero - Review (Eternity Magazin, March 2011) / german

Knüppel, Knüppel, Knüppel aus dem Sack! Angesichts des akustischen Tornados der losbricht, so bald “Grinding black zero”rotiert, springen die Stilschubladen von ganz allein auf. Mühsam suchen muss ich jedenfalls nicht: Grindcore katapultiert sich mit heftigem Schwung sofort nach vorn, kurz darauf und ein bisschen weniger vehement ziehen auch Death und Crust nach. Mit 14 kompakten Tracks zerbröseln Necromorph Euren Ohrenschmalz und gehen dabei den direktesten Weg, was bei der Gesamtspielzeit von 28 Minuten nicht weiter überrascht. Soweit möglich vermeiden die Berliner jedoch Stumpf-ist-Trumpf-Taktik sondern agieren in ihrem krawalligen Korsett sehr variabel: keifiges Geklöppel, gedämpfte Blast-Attacken oder Angriff mit der Groove-Keule (“Necroville” & “Brainless”) – Necromorph bescheren Kurzweil, was auch auf die verschiedenartigen Schrei-Tonlagen zurück zu führen ist. Würde man – während “Grinding black zero” läuft – das vorhandene Energielevel messen, würde die Anzeige wild bis in den roten Bereich ausschlagen. Handfester Krach, der sich gewaschen hat!

Kai Scheibe - 4/6 Punkten

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